Bewohner
Anita
Lebensmotto:
Ich habe aufgehört, den Dingen hinterherzulaufen.
Das, was wirklich wichtig für mich ist, wird mich erreichen.
Werner
Lebensmotto:
„Humor hilft, Vergangenes leichter zu nehmen – und die Sonnenstrahlen des Lebens nicht zu übersehen.“

was wir zusammen sind
Zwei verbundene Menschen. Wir leben zusammen – und gehen doch jeden Tag auseinander, um unsere Energie dem Brotjob zu schenken.
Und dann ist da diese Sehnsucht nach Zuhause. Dort quaken die Enten friedlich, ein Schaf läutet vielleicht den Takt – und spätestens wenn unsere weißen Gänsedame Martina, ihr hoheitsvolles (wenn auch ziemlich unmelodisches) Tröten anstimmt, weiß jeder: Hier ist Leben.
Die große Blutbuche raschelt ihr Blätterlied, während wir kurz das Paradies verlassen, um genau das zu tun, was nötig ist, um es zu erhalten.
Unser altes Haus kennt tausend Geschichten. Es hat Liebe gesehen, Streit, Geburt und Abschied, Hunger und Feste – und offenbar mehr Glück als Trauer. Schon lange bevor ein gewisser sympathischer Schauspieler die Stadt gegen das Land tauschte, gingen hier neugierige, fröhliche und interessante Menschen ein und aus. Trinksprüche hallten durch die Räume – und dieses Lied klingt noch immer nach.
Wenn man das Haus betritt, atmet man Geschichte ein: ein bisschen Großelternwärme, ein bisschen gemütliches Durcheinander, viel Leben. Denn ein altes Haus will genau das – offene Türen, frische Luft und Menschen darin.
Und wenn es regnet, spielt es sein eigenes Konzert: Tropfen von allen Dachkanten in den Innenhof. Dann weiß man – hier ist nichts geschniegelt, aber alles lebendig.
Extremromantik? Vielleicht, aber das ist doch nicht schlecht.
Denn genau diese ist das ganz normales Alltagsglück in unserem Häuschen. 🌿.